Am Dienstag, 22.05.2012, ist viel los in Stuttgart:
Details siehe http://www.endlich-abschalten.de/programm.html
Siehe auch Mitfahrangebot aus Moosach
Am Dienstag, 22.05.2012, ist viel los in Stuttgart:
Details siehe http://www.endlich-abschalten.de/programm.html
Siehe auch Mitfahrangebot aus Moosach
Fukushima-Demonstrationen in sechs deutschen Regionen
Unter dem Motto „Fukushima mahnt: Atomanlagen jetzt abschalten!“ haben am Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima rund 50-tausend Menschen in sechs Regionen in Deutschland demonstriert.
Auch aus dem Landkreis Ebersberg sind Bürger dem Aufruf des EBA gefolgt und gemeinsam mit dem Zug nach Gundremmingen gefahren. Neben dem sehnlichen Wunsch endlich von der endgültigen Ausserbetriebnahme und vollständigen Verhinderung der Wiederinbetriebnahme von Isar1 zu hören, setzen sich die Ebersberger Atomkraftgegner auch weiterhin für eine möglichst umgehende Abschaltung von Isar2 und allen weitern Atomkraftanlagen (auch den Forschungsreaktor in München) ein.
Gleichsam unterstützten Sie die Rufe auf der Kundgebung in Gundremmingen nach der Einstellung der Urananreicherung im nordrhein-westfälischen Gronau und einem Neustart beim Umgang mit dem radioaktiven Atommüll. Der Atommüll aus den Lagern Asse II und Morsleben muss heraus geholt werden.
Zu den Demonstrationen in Brokdorf, Gundremmingen, Neckarwestheim, Gronau, Hannover und in der Region um die Atommülllager Asse und Schacht Konrad (Ein Veranstaltungsort je Bundesland) hatten regionale Bürgerinitiativen und die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, die Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad, Attac, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Campact, die Bürgerinitiative Umweltschutz, ROBIN WOOD, die NaturFreunde Deutschlands, das Netzwerk Friedenskooperative sowie die Verbände IPPNW, contrAtom und urgewald aufgerufen.
Das Atomkraftwerk Brokdorf umzingelten mit einer Menschenkette rund 3000 Demonstranten, am AKW Gundremmingen versammelten sich 5500 und am AKW Neckarwestheim 5000 Menschen. In Hannover demonstrierten 7000 gegen die Atomenergienutzung, bei der Urananreicherungsanlage Gronau mehr als 4000. Bei einer 75 Kilometer langen Lichterkette in der Region um die Atommülllager Asse und Schacht Konrad beteiligten sich etwa 24.000 Teilnehmer.
In Japan, Frankreich, Belgien, Luxemburg, der Schweiz und Polen fanden ähnliche Kundgebungen statt, bei denen ebenso der Opfer der Naturkatastrophen und der andauernden Atomkatastrophe gedacht und eine Abkehr von der Atomenergie gefordert wurde. Allein in Frankreich beteiligten sich 60.000 Menschen an einer Menschenkette zwischen Lyon und Avignon.
Alle gemeinsam haben deutlich gemacht: Fukushima ist nicht vorbei und nicht vergessen. Die Auseinandersetzung um die Atomkraft ist nicht vorbei. Das, was da in der Politik als „Atomausstieg“ immer noch gefeiert wird, reicht nicht aus.
Die eindrucksvollen Protestdemonstrationen sind ein deutliches Signal an die Bundesregierung, endlich die notwendigen Konsequenzen aus der Fukushima-Katastrophe zu ziehen. Der halbherzige und viel zu langsame Atomausstieg in Deutschland muss deutlich beschleunigt und die Energiewende endlich energisch vorangetrieben werden. Die Mehrheit der Bevölkerung ist für einen schnelleren Atomausstieg. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesumweltminister Norbert Röttgen müssen außerdem den Verharmlosern der Fukushima- Katastrophe in den Chefetagen der Energiekonzerne entschiedener entgegentreten.
Die an der Organisation der Veranstaltungen beteiligten Organisationen haben Großes geleistet und auch viel Geld für die Mobilisierungs-Anstrengungen ausgeben müssen. Eingegangen sind an Spenden bisher rund 19T Euro. Ausgegeben wurden allerdings etwa 25.000 Euro. Es existiert also noch ein kräftiges Defizit. Deshalb hier noch die große Bitte um Spenden, damit sie darauf nicht sitzen bleiben.
Hier kann online gespendet oder selbst überweisen werden:
https://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/fukushima-jahrestag/spenden
Mir persönlich hat der Sonntag neuen Mut gemacht, Mut und Kraft für die kommenden Auseinandersetzungen um die noch laufenden Atomkraftwerke, Atomfabriken und das ungelöste Atommüll-Problem. Auch bin ich wieder stärker davon überzeugt, dass die Menschen gemeinsam, auch im Landkreis Ebersberg, die Energiewende zeitnah schaffen können. Wie ich den Gesprächen mit den Mitreisenden auf der Heimfahrt entnehmen konnte, geht es Ihnen ebenso.
Herzliche Grüße von
Andreas Münnich (Sprecher Ebersberger Bündnis für den Atomaustieg)
gemeinsame, kostengünstige Fahrt ab Grafing Bahnhof. Angebot: Zug/Gruppenticket nach Gundremmingen. wir fahren mit DB-Bayernticket(s) (=> pro Person ideellenfalls 6€) am Sonntag Morgen, 11.3. vom Grafing Bahnhof über Hauptbahnhof München mit dem Regionalzug nach Offingen. Von dort bringt uns ein Shuttlebus … Continue reading
über das antiAtom-Initiativen-Netzwerk ist Nachfolgendes eingetroffen: Diskussionspapier zum Forderungskatalog bei der Rückbaukonferenz am 15.02. in Bensheim Unsere Forderungen sind: umfassende Beteiligung der Öffentlichkeit sofortige Beantragung der Stilllegungsgenehmigung direkter Rückbau des AKWs nach der Nachbetriebsphase komplette Renaturierung des Geländes zu Grünland … Continue reading
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Der 11.02. ist vorbei, aber es ist noch nicht vorbei … nicht verstanden? Dann schaut auf Sonnenwoche und Fukushima-Jahrestag Die Mahnwache heute in Ebersberg war schön und bewegend, aber auch enttäuschend. Wir waren 35-40 Leute. Ein wenig mehr hätten es … Continue reading
Bündnispartner im Ebersberger Bündnis für den Atomausstieg (EBA) planen eine gemeinsame Kundgebung am 11.02. zur Solidarität mit Japan.
Details und Hintergründe
Name der Veranstaltung: Fukushima mahnt
Art der Veranstaltung: Kundgebung
Startzeit: 12:00
Endzeit: 13:00
Ort: Ebersberg, Marienplatz
Bitte gebt diese Info weiträumig weiter.
Jeder der bei der Veranstaltung etwas beitragen möchte (Rede, Informationsmaterial, Musik …) wendet sich bitte an den Sprecher des Bündnisses oder nutzt die Kommentarfunktion.
Bereits einen Monat früher, am Samstag, 11. Februar, finden in Tokio und an AKW-Standorten in Japan Proteste statt, zu denen die japanische Anti-AKW-Bewegung aufruft. Ganz bewusst finden diese Proteste nicht am 11. März, sondern vier Wochen vorher statt, denn im … Continue reading
über das antiAtom-Initiativen-Netzwerk kam nachfolgender Aufruf: ######################################### Liebe Deutsche AtomkraftgegnerInnen, Ich bewundere Euch in Eurem Kampf um die Verhinderung des Castortransportes nach Gorleben im letzten Monat! Es ist ja erstaunlich, dass in diesem Land die Anti-Atom-Bewegung so stark ist, dass … Continue reading
Global Conferenz for a Nuclear Power free World, 2012 Yokohama, Japan on January 14-15, 2012
Details siehe www.npfree.jp/english.html
Wo gehst Du hin was machst Du. An wen wendest Du Dich, wer ist für Dich da. Das Ebersberger Bündnis für Atomausstieg (EBA) mit seinen Bündnispartnern lädt ein: Freitag 21.10.2011 19:30 HeckerBräu, Marktplatz 26, Grafing Stadt Die Gefahr eines GAU … Continue reading
Das E B A soll ein breitmöglichstes Bündnis mit vielen aktiven Menschen sein.
- Veränderung von der Basis -
Einzelpersonen,Parteien,Kommunen,Verbände, Kirchen, Vereine,Firmen,Selbständige
Ein überparteiliches und außerparlamentarisches Bündnis aus der Bevölkerung für die Bevölkerung, um gemeinsam etwas zu bewegen.